Herzlich willkommen in Mainbullau auf dem Biolandhof der Familie Eck

Bauernhof und Schäferei seit 14 Generationen in Mainbullau




Die Abholtermine für die Weideschweine:

 

Samstag, 17.10. Halbe Schweine zerlegt und unzerlegte Hälften

 

Samstag, 24.10. Päckchen (9:30-12:30 Uhr und 14:00-16:00 Uhr)

 

Samstag 31.10. Halbe Schweine zerlegt mit und ohne Wurstpaket und unzerlegte Hälften

 


Die Schweine sind wieder auf der Weide...


Wir haben´s satt  - wir waren dabei!

Auf nach Berlin...

Am Samstag, den 18.1.20, fand in Berlin die 10. „Wir haben´s satt“ Demo von Bauern, Umweltschützern und Verbrauchern statt. Auch die Bio-Bauern aus Mainbullau, Tina und Martin Eck, mit 2 Söhnen, sowie aus Monbrunn Uli Frey mit Tochter und Sohn, waren mit dem Traktor in Berlin dabei.


Was unterscheidet die „Wir haben´s satt“ - Teilnehmer in Berlin von den anderen Bauern Demonstrationen, die sich z.Zt. an vielen Orten lautstark Gehör verschaffen?

Hinter letzteren steht das Aktionsbündnis „Land-schafft Verbindung“. Ihr Markenzeichen sind die grünen Kreuze.


Die „Wir haben´s satt“ Demonstranten fordern:


- Eine grundlegende Ökologisierung der gesamten Landwirtschaft und Tierhaltung. Dazu muss nicht jeder Bio-Bauer werden. Aber wir brauchen in Deutschland endlich eine wirksame Düngeverordnung, die den Nitrateintrag in Grund-und Oberflächenwasser nachhaltig senkt. Die EU-Wasser-Rahmen Richtlinie wurde bereits 1991 erlassen. In den letzten 29 Jahren wurde dieses geltende Recht von keiner Bundesregierung in nationales Recht umgesetzt. Der Bauernverband hat dies stets verhindert und versucht dies auch weiterhin. Die „Land-schafft Verbindung“ fordert ebenfalls den Status Quo. Sollte es dabei bleiben drohen der Bundesrepublik tägliche Strafzahlungen von ca 800000€! Am ökologischen Desaster würde sich substantiell nichts ändern. Allerdings ist die jetzt vorgesehene Verordnung wieder mehr Bürogratiemonster als effektive Maßnahme.
Man sieht an diesem Beispiel, dass die Umsetzung notwendiger Reformen umso schmerzhafter ist, je länger man sie nach Vogel Strauß Manier verhindert.


- Wir fordern die bäuerliche Landwirtschaft. D.h. für uns, dass die Betriebe von Familien bewirtschaftet werden. Diese leben von der Landwirtschaft und im Dorf. Sie leisten ihren Beitrag zum sozialen Leben auf dem Land. Wir wollen keine Agrarindustrie und-konzerne, die Boden als Investmentkapital sehen, Flächen von großen externen Firmensitzen aus bewirtschaften und so dazu beitragen, dass die Ortschaften veröden. Deshalb war unser Traktormotto: „Nachbarn statt Hektar“


- Wir fordern eine Umstrukturierung der Agrarförderung – weg von der Flächensubventionierung, hin zur Förderung sozialer (z.B. Arbeitsplätze) und ökologischer Kriterien.


Der Herbst bescherte uns viel leckeres Futter für die Schweine. Wie man sieht, lassen auch Schweine sich gerne kraulen und haben auch nichts dagegen mal als Kopfkissen zu dienen. ;)


Das Main-Echo besuchte uns im Dezember und hier ist der Bericht...

Zum Auftakt der Ökoerlebnistage 2017 kam der Bayrische Rundfunk zu uns...

... und im Herbst war Paul Beinhofer von Spessart und Karwendel zu Gast.



Wer wir sind

Wir, die Familie Eck sind  Tina und Martin Eck und unsere drei Kinder Linus,  Merlin und Vitus. Wir sind Bauer und Bäurin im Nebenwerwerb. (Oder Betriebsleiter auf vornehm) Außerdem unterstützen uns mit Rat und Tat unsere "Altbauern" Gerhard und Gerda Eck.

 

Was wir leisten

Wir erzeugen regional schmackhafte Lebensmittel in Bioland-Qualität. Wir halten unsere Tiere artgerecht und möglichst frei. Unsere Wiesen und Felder bewirtschaften wir ohne Gentechnik und Glyphosat und andere "Pflanzenschutzmittel".

Kontakt

Biohof Familie Eck

Mainbullau 71

63897 Miltenberg

09371-959071

biohof.mainbullau@gmx.de




Wir lieben, was wir tun


"Ich, Veit Setzenstoll und mit mir Walpurgiß, mein ehelich Hausfrau bekennen und thun kundt..."

Mit diesen Worten beginnt vor fast 350 Jahren die Geschichte unserer Familie in Mainbullau. Schon damals traute sich unser Vorfahre etwas, als er in das vom 30-jährigen Krieg entvölkerte und vollkommen zerstörte Mainbullau aufbrach, um dort einen neuen Anfang zu wagen. Seitdem hat unsere Familie auf unserem Hof immer wieder Neues gewagt. So standen die ersten Pferde bei Michael Eck und der erste Traktor nahm 1939 bei Karl Eck die Arbeit auf. Aber auch in der letzten Zeit waren wir die ersten bei zwei - wie wir finden - wichtigen Fortschritten in der Landwirtschaft. 1989 stellten Gerda und Gerhard Eck auf biologische Bewirtschaftung um  und 2004 installierten wir die erste Solaranlage.

Uns prägt das Bewusstsein in einer langen Reihe zu stehen und für unseren Hof und unser Land nur für eine gewisse Zeit zuständig zu sein, um es dann an die nächste Generation weiterzugeben. Diese Verantwortung, das uns Anvertraute zu hegen und zu pflegen, hat uns 1989 bewogen unseren Hof nach Bioland-Richtlinien zu bewirtschaften. Das heißt wir verwenden keine chemischen Düngemittel, keine Schädlingsbekämpfungsmittel und keine synthetischen Unkrautvernichter. Unsere Tiere werden artgerecht und mit viel Auslauf gehalten. Derzeit bewirtschaften wir 30 Hektar Land. Davon 17 ha Wiesen und Weiden, 8ha Acker und 5ha Wald.

 

 

Unser Hof wird durch die Maßnahme Ökologischer Landbau auf dem gesamten Betrieb (B10) gefördert.